sonne
Sonne als Energiequelle
Die Sonne liefert Energie in Form von Strahlung, durch die Leben auf der Erde erst ermöglicht wird. Dies geschieht im Inneren der Sonne durch die Verschmelzung von Wasserstoffkernen zu Heliumkernen. Dabei wird ein Teil der Masse in Energie umgewandelt. Die Sonne stellt somit einen riesigen Fusionsreaktor dar. Aufgrund der großen Entfernung von Sonne und Erde gelangt nur ein winziger Teil (etwa zwei Millionstel) der Sonnenstrahlung auf die Erdoberfläche. Dies entspricht einer Energiemenge von 1 x 10^18 kWp/a. Unsere im industriellen Zeitalter vorrangig genutzten Energieträger sind erschöpflich. Eine Verknappung der Vorräte ist nach technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten sicher gewinnbarer Reserven im Falle von Erdöl und Erdgas bereits im ersten Drittel unseren Jahrhunderts zu erwarten. Selbst wenn neue große Lagerstätten entdeckt werden würden, könnte die Reichweite der fossilen Energieträger nur um wenige Jahrzehnte verlängert werden.
![]() |
Die Energiemenge des auf die Erdoberfläche einfallenden Sonnenlichts entspricht etwa dem 10.000-fachen des weltweiten Energiebedarfs. Es müssten somit nur 0,01% der Energie des Sonnenlichts genutzt werden, um den gesamten Energiebedarf der Menschheit zu decken.
